Trampolinspringen ist gesund
Trampolinspringen ist gesund bei der richtigen Anwendung. Für Kinder ist es ein Riesenspaß, aber dennoch sollte einige Vorsicht geboten sein. Beim Trampolinspringen sind schon gefährliche Verletzungen vorgekommen, die auf jeden Fall vermieden werden können.

Eine Aufwärmphase sollte eingehalten werden. Die Muskeln sind vor dem Springen ziemlich kalt und sollten aufgewärmt werden, damit die belasteten Muskelpartien gut durchblutet sind. Für diesen Zweck wären leichte Übungen angebracht, damit beim Trampolinspringen keine bösen Überraschungen drohen. Einfache Lockerungsübungen für Oberschenkel und Waden, sowie für das Hüft- und Kniegelenk, bringen schon gewünschten Erfolg. Es würden bereits 5 bis 10 Minuten genügen, damit die Muskeln und Gelenke so warm sind, dass keine Muskelrisse und Muskelzerrungen entstehen können. Diese sind meist schmerzhaft und können sich über Wochen hinziehen. Auch Gelenksverletzungen könnten zu langen Genesungsphasen führen.

Trampolin SpringenEin Sicherheitsnetz ist ein wichtiges Utensil, um Verletzungen vorzubeugen. Durch den Sprung kann leicht die Orientierung verloren gehen. Das nachwippende Sprungtuch lässt den Körper immer wieder hochschnellen. Durch eine leichte Seitwärtsbewegung kann das Trampolin bald zu Ende sein und eine Landung auf dem harten Boden ist vorprogrammiert. Bei solchen Stürzen können böse Knochenbrüche entstehen. Durch das Sicherheitsnetz kann dies leicht vermieden werden.

Gerade bei Kindern ist oft die Gefahr, dass sich mehrere Kinder gleichzeitig im Trampolin aufhalten. Wenn sich größere Kinder auf dem Trampolin befinden und diese gleichzeitig hochspringen, so kann es durchaus zu schweren Verletzungen kommen, wenn die Kinder auf andere Kinder springen und diese dadurch verletzen.

Das Trampolin ist zwar ein sehr strapazierbares Gewebe, das eine Menge an Gewicht ausgleicht. Doch auch ein Trampolin sollte auf seine Weise geschützt werden. Sonneneinstrahlung und Verwitterung kann den Textilen arg zusetzen. Es entsteht dabei eine sogenannte schnelle Materialermüdung, die unter Umständen zu Rissen im Gewebe führen könnte. Durch das Reißen des Gewebes könnte ein Hängenbleiben passieren, so dass unsanfte Landungen oder sogar eine Landung auf dem Boden, wenn das Gewebe zur Gänze durchreißt, vorkommen könnten.

Ab einem bestimmten Alter ist zwar das Trampolinspringen noch immer lustig und hält auch aktiv, aber die Gelenke werden müde und der Gleichgewichtssinn lässt nach. Auch die Konzentrationsfähigkeit wird schwächer und so könnte das Aufspringen auf das Trampolin eine erhebliche Verletzungsgefahr mit sich bringen.

Trampolinspringen ist aber dennoch sehr gesund und vor allem hält es auch fit. Wenn diese Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden, kann das Trampolin mit großer Sicherheit benutzt werden. Auch für die Eltern ist es beruhigend zu wissen, wenn sich die Kinder in einem sicheren Umfeld bewegen.